"Mehr verdient gehabt"

Die Stimmen zum Gladbach-Spiel
Die Leidenschafte hat gegen Gladbach gestimmt (Foto: nordphoto).
Profis
Dienstag, 26.05.2020 / 23:38 Uhr

Von Christoph Pieper und Marcel Kuhnt

Es fehlte wahrlich nicht viel: Die Grün-Weißen waren nah dran gegen Borussia Mönchengladbach einen Dreier im heimischen wohninvest WESERSTADION mitzunehmen (zum Spielbericht), mussten sich am Ende jedoch mit einem torlosen Remis zufriedengeben. Was jedoch bei der Nullnummer gegen die ‚Fohlen-Elf‘ herausstach – die Leidenschaft. „Wenn wir mit dieser Einstellung in die letzten sieben Spiele gehen, bin ich sicher, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, sagt Davy Klaassen.

Alle Stimmen zum Spiel fasst WERDER.DE wie gewohnt zusammen.

Zum Spielverlauf:

Zeigte eine starke Leistung: Christian Groß (Foto: nordphoto).

Florian Kohfeldt: „Wir haben einen Punkt gegen ein Top-Team erspielt. Wir haben uns den Zähler nicht ermauert, sondern erspielt. In der ersten Halbzeit war es für mich ein 50:50-Spiel, im zweiten Durchgang war es ein 51:49-Spiel für uns. Es gab Möglichkeit für beide Teams, aber wir hatten natürlich auch Großchancen, um zu gewinnen. Der Freistoß von Milot Rashica, der Abschluss von Davie Selke. Wir hätten das Spiel gewinnen können, aber hätten es auch verlieren können. Ein Punkt gegen Gladbach freut uns, auch wenn wir natürlich siegen wollten.“

Niklas Moisander: „Wir haben heute unser bestes Heimspiel der Saison gemacht. Es ist schade, dass wir uns nicht belohnen konnten.“

Christian Groß: „Am Ende ist das Ergebnis ein bisschen enttäuschend. Wenn man den Spielverlauf sieht, ist es bitter, dass wir nicht gewonnen haben. Aber wer weiß, wofür der Punkt noch gut ist.“

Davy Klaassen: „Wir haben heute nicht viel zugelassen und hatten selbst einige Chancen, um zu gewinnen. Es war ein gutes Spiel von uns. Was wir in Freiburg über 25 Minuten gut gemacht haben, konnten wir heute über fast die gesamte Spielzeit zeigen. Der Sieg in Freiburg hat uns Selbstvertrauen gegeben. In unserer Situation ist jeder Punkt wertvoll. Ich glaube schon, dass wir mehr verdient gehabt hätten, wenn man sich das Spiel anschaut. Aber den Punkt nehmen wir mit.“

Frank Baumann: „Wir hätten natürlich gerne die drei Zähler mitgenommen. Wir haben heute jedoch gegen einen starken Gegner ein tolles Spiel gezeigt und waren am Ende dem Sieg nahe.“

Zum leidenschaftlichen Auftritt:

Florian Kohfeldt: „Unsere Aufgabe ist es, dass wir jede Woche so eine Leistung abliefern. Beide Teams haben ein gutes Spiel gemacht. Daher war es auch möglich, dass wir so ein Spiel machen. Wenn der Gegner wieder tiefer steht, müssen wir uns anders einstellen. Entscheidend ist, dass wir die Mentalität der letzten beiden Partien beibehalten. Wir haben keine Zeit nachlässig zu werden. Uns erwarten noch sieben Finals.“

Davy Klaassen: „Diese Leidenschaft haben wir in Freiburg gezeigt und auch heute. Es war ein aggressives Spiel. Wenn wir mit dieser Einstellung in die letzten sieben Spiele gehen, bin ich sicher, dass wir den Klassenerhalt schaffen.“  

Niklas Moisander: „Wir verteidigen als Team viel besser und werfen uns mit voller Power in jeden Zweikampf. Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir haben zwar nicht mehr viel Zeit, aber wir sind bereit für den Kampf.“

Zur Elfmeterszene:

Die Szene erregte die Gemüter (Foto: nordphoto).

Davy Klaassen: „Mein Gefühl auf dem Platz sagte mir, dass es ein Elfmeter ist. Wenn ich jetzt die Bilder sehe, ist es für mich ein klarer Elfmeter. Der Schiedsrichter kann es auf dem Platz vielleicht nicht sehen, aber die Video-Schiedsrichter muss es sehen.“

Florian Kohfeldt: „Manuel Gräfe hat die Situation bewertet und hat keinen Elfmeter gegeben. Natürlich hat es einen Kontakt gegeben, aber ich akzeptiere die Entscheidung. Und ich finde, dass wir es dauerhaft so handhaben sollten, dass wir es akzeptieren und nicht noch danach groß drüber diskutieren.“

Frank Baumann: „Die Entscheidung ist so getroffen worden. Es ist sicherlich eine Szene, in der es Elfmeter geben kann, aber wir müssen es so akzeptieren. Wie das Spiel mit einem Elfmeter gelaufen wäre, ist rein hypothetisch.“

 

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