Deutschland blickt auf Platz 11

Schnelle Sprints wird es am Samstag auf Platz 11 zu sehen geben
Leichtathletik
Freitag, 19.06.2020 / 09:04 Uhr

Olaf Kelterborn

Nach vielen Wochen und Monaten des Wartens startet am kommenden Samstag die Leichtathletiksaison 2020 mit einem Sprintmeeting auf Platz 11. Es wird deutschlandweit eine der ersten größeren Veranstaltungen nach der „Corona-Pause“ sein.

Dementsprechend groß war die Nachfrage bei den Veranstaltern als es darum ging die Startplätze in den verschiedenen Altersklassen zu vergeben. „Alle Athletinnen und Athleten sind scharf darauf endlich wieder laufen zu können“, so der stellvertretende Abteilungsleiter des SV Werder Bremen, Philipp Mehrtens. Damit alles nach den aktuellen "Regeln" abläuft haben sich Werder Verantwortliche im Vorfeld umfassend Gedanken gemacht: „Wir haben für das Meeting ein Hygienekonzept erarbeitet, bei dem in jedem Lauf eine Bahn zwischen den Aktiven frei bleiben wird. Dementsprechend mussten wir auch ein Limit an Meldungen festlegen“, so Enrico Oelgardt aus dem Organisationsteam.

Angeboten werden auf Platz 11 die Sprintstrecken zwischen 100 Meter und 400 Meter, je nach Jahrgang. Neben den starken norddeutschen Sprintern treten außerdem Athletinnen und Athleten aus Potsdam, Frankfurt, Jena und dem Ruhrgebiet an, um die Gunst der Stunde zu nutzen die ersten Qualifikationsnormen für Deutsche Meisterschaften unter Dach und Fach zu bringen. „Die Leistungsstärke der Meldeliste ist deshalb so gut wie lange nicht mehr bei einem Bremer Meeting“, freut sich Sportwart Andrei Fabrizius.

Über 100 Meter der Männer sind beispielsweise gleich sechs Athleten mit einer Meldeleistung unter 10,70 sec dabei, unter anderem der Doppel-Europameister über die 4 x 100 m von 2017 und 2019, Philip Trutenat vom TV Wattenscheid, der mit 10,31 sec die Meldeliste anführt. Auf der 200 Meter Strecke wird Lokalmatador Fabian Linne alles daran setzen seine Spitzenposition in der Meldeliste (gemeldet mit 21,04 sec) gegen die starke Konkurrenz aus Wattenscheid und Wolfsburg zu behaupten. In der Frauenkonkurrenz ist ebenfalls mit vielen Top-Resultaten zu rechnen. So geht auf der 400 Meter Strecke Alina Ammann vom TuS Esingen an den Start. Sie ist eigentlich auf der 800 Meter Strecke zu Hause und hat bei den letzten Deutschen Hallenmeisterschaften Bronze auf ihrer Paradestrecke gewonnen. Sie führt die Meldeliste über 400 Meter mit mehr als 2 Sekunden Vorsprung an. Auf den Kurzsprintstrecken wird kein Weg an Pernilla Kramer vom VfL Wolfsburg vorbeiführen, die sowohl über 100 Meter als auch über 200 Meter antritt.

Hochklassig besetzt ist auch der Jugendbereich. In der weiblichen U20 ist beispielsweise die mehrfache Deutsche Meisterin und U18 Weltmeisterin über die 200 Meter aus dem Jahr 2017, Talea Prepens vom TV Cloppenburg, gemeldet. Sie wird über die 100 Meter und 200 Meter am Start sein. In der U18 ist die noch in der U16 startberechtigte Holly Okuku vom GSV Eintracht Baunatal gemeldet, die im letzten Jahr den deutschen Rekord in der U16 über die 100 Meter auf 11,88 sec verbessert hat. Noah Olabisi vom SV Werder Bremen freut sich derweil in der männlichen U18 auf starke Konkurrenz über 100 Meter. Der grün-weiße Sprinter ist als einziger U18 Athlet mit einer Zeit unter 11 Sekunden gemeldet und wird versuchen seiner Favoritenrolle gerecht zu werden.       

„Wir freuen uns wirklich sehr auf das Meeting“, blickt Philipp Mehrtens schon mal voraus, „da wir damit auch ein wenig Vorreiter für ganz Deutschland sein werden.“

Alle Hinweise bzgl. der Hygieneauflagen, die Ausschreibung und der Zeitplan sind HIER zu finden. Zuschauer sind zum Sprintmeeting leider nicht zugelassen.

 
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