Endlich wieder ein Wettkampfwochenende

Ein Foto vor dem bekannten Lübecker Holstentor durfte für das Sprungteam nicht fehlen
Leichtathletik
Donnerstag, 02.07.2020 / 14:00 Uhr

Marc Gogol / Weser Kurier / Sport

Am vergangenen Wochenende waren Werders Leichtathleten nach längerer Corona Pause endlich mal wieder unterwegs. Sieben Athleten aus dem Sprung-Team starteten beispielsweise in Lübeck und Tanja Spiekermann aus dem Laufteam A absolvierte einen Ultra Lauf im Erzgebirge.

Der Wettkampftag in Lübeck begann bei sehr wechselhaftem Wetter mit guten Sprüngen beim Aufwärmen und zu Beginn des Wettkampfes äußerst vielversprechend. Leider hielt dieses positive Gefühl nicht lange an, denn nach einem Wolkenbruch, der eine Pause notwendig machte, war der Boden extrem rutschig. Jeder Leichtathlet, der schon einmal hochgesprungen ist weiß, dass ein solcher Untergrund sehr unangenehm ist und häufig dazu führt, dass man vorsichtiger anläuft als sonst üblich. Bei der grün-weißen Springerinnen und Springern war das an diesem Tag nicht anders.

Für das beste Ergebnis sorgte Nico Hesse, der in der Männerkonkurrenz 1,84m sprang. Sein Mannschaftskollege Jannes Wilkens war Dreisprung aktiv und landete bei 13,62m in der Sandgrube. In der weiblichen Hochsprungkonkurrenz wurden alle Altersklassen in einem Wettbewerb zusammengefasst. Dementsprechend war die Anfangshöhe recht niedrig, was bei Werders Springerinnen durchaus zu längeren Wartezeiten führte. Dennoch konnten Emma Strauß (U18 / 1,44m), Wiebke Oelgardt (U20 / 1,60m), Hannah Fricke (U16 / 1,52m) und Jona Gruber (U16 / 1,56m) mit ihren Leistungen für den Auftakt der späten Saison zufrieden sein. Besonders erfreulich war die Rückkehr von Mareike Max in das Wettkampfgeschehen. Nach einer langen Verletzungsleidenszeit gelangen der Werderanerin 1,68. Wichtiger als die Erkenntnis, dass sie das Springen nicht verlernt hat war jedoch, dass der Fuß problemlos durchhielt.

Tanja Spiekermann

Parallel zum Wettkampf in Lübeck fand an einer ganz anderen Stelle, nämlich im Erzgebirge, der Sachsen Trail 2020 statt. Dabei handelt es sich um einen Trail Lauf im Sportpark Rabenberg, der auf dem Kamm des Erzgebirges in 900 Meter Höhe liegt. Die Volldistanz bei dieser Veranstaltung ist ein Ultra-Lauf, der eine Strecke von sage und schreibe 70,3 Kilometern umfasst, die über langgezogene Anstiege quer durch die schöne Natur zu absolvieren sind. Insgesamt sind dabei 1.810 Höhenmeter zu überwinden. Tanja Spiekermann aus dem Laufteam A stellte sich dieser besonderen Herausforderung und meisterte sie eindrucksvoll. Nach sehr guten 8:30:03 Std. gab die Werderanerin als Zweite der Frauen Gesamtwertung ins Ziel und gewann gleichzeitig die Altersklassenwertung der Frauen 45-49.   

 
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