Die U16 dreht richtig auf

Hannah Fricke gelang über 80m Hürden ein richtig tolles Rennen
Leichtathletik
Montag, 06.07.2020 / 07:23 Uhr

Olaf Kelterborn

Beim diesjährigen Hansameeting in Stuhr überzeugten Werders U16 Athletinnen und Athleten mit vielen persönlichen Bestleistungen. Hannah Fricke gelang zudem der Sprung an die Spitze der Deutschen W14 Bestenliste über 80m Hürden.

Es gibt Tage, an denen gelingt einem fast alles. Solch einen Tag erwischte Werders W14 Athletin Hannah Fricke am vergangenen Wochenende bei ihrem allerersten Freiluft-Wettkampfstart über die 80m Hürdendistanz in Stuhr. Die talentierte Nachwuchsathletin sprintete von Beginn an der vorwiegend regionalen Konkurrenz davon, überquerte alle Hürden in vorbildlicher Manier und kam nach hervorragenden 12,16 sec im Ziel an. Diese Zeit, die in der vergangenen Saison Rang 14 in der Deutschen Bestenliste bedeutet hätte, katapultierte die Werderanerin auf den aktuell ersten Rang der diesjährigen Deutschen Bestenliste. „Es war ein toller Auftakt für Hannah, die damit in kleinen Schritten der 12-Sekunden Marke immer näher kommt“, freute sich ihr Trainer und Vater Roman Fricke zurecht.

Für die nächsten Highlights waren dann erst einmal die Jungs der M15 zuständig. Lasse Rohr, Bastian Lanitz und Borna Bujdo pulverisierten teilweise ihre persönlichen Bestleistungen in den verschiedenen Disziplinen und stießen damit ebenfalls in die deutsche Spitze ihrer Altersklasse vor. Über 300m Hürden verbesserte sich Lasse Rohr beispielsweise um sage und schreibe 3 Sekunden auf eine neue Bestzeit von 41,50 sec. Dies wäre im vergangenen Jahr Rang 18 in Deutschland gewesen. Sein Mannschaftskollege Borna Bujdo beendete das Rennen kurz nach ihm, ebenfalls mit neuer persönlicher Bestzeit. Bujdo überquerte die Ziellinie nach 42,54 sec, womit er letztes Jahr mit Rang 24 ebenfalls in den Top 25 Deutschlands gelandet wäre. Motiviert von diesen Ergebnissen gelangen den beiden Werderanern auch über 80m Hürden neue Bestzeiten von 11,35 sec (Lasse) und 11,47 sec (Borna).

Bastian Lanitz, der, wie es seine Trainerin Sigrid Schwarting beschreibt, „vor knapp zwei Wochen in Bremen im 100 Meter Sprint in 11,71 sec in ganz neue Dimensionen vorstieß“, bestätigte seine tolle Sprintform auch in Stuhr. In 11,78 sec war er der einzige M15 Athlet, der deutlich unter 12 Sekunden blieb. Auch im Weitsprung war Lanitz an diesem Tag nicht zu schlagen. 5,77m im zweiten Versuch bedeuteten eine Verbesserung der bisherigen persönlichen Bestleistung um 35cm.

Im jüngeren Jahrgang der M14 bzw. W14 liefen Dwayne Assan, Luca Grunwald und Sandy Sakyi zum ersten Mal überhaupt die 80m Hürdendistanz. „Sie sind in 13,20 sec, 13,45 sec sowie 13,29 sec recht gut durchgekommen. Man darf gespannt sein wie es beim nächsten Mal sein wird, denn von ihnen kann man noch einiges erwarten“, so Trainerin Sigrid Schwarting nach dem Rennen. Das gleiche gilt für Helena Hardt, die im 100m Sprint der W15 in 13,14 sec eine neue Bestzeit aufstellen konnte.  

Im Hochsprung der W14 war derweil Jona Marie Gruber nicht zu schlagen. Mit übersprungenen 1,56m distanzierte sie ihre Konkurrentinnen deutlich und ist auf einem guten Weg in den nächsten Wettkämpfen höher als 1,60m zu springen.

Gute Ergebnisse erzielten auch die etwas älteren Jugendlichen in grün-weißen Trikots. Josephine Otoko sprintete über 100m beispielsweise in 13,29 sec auf Rang 2 der U18, Emma Strauß landete im Weitsprung bei guten 4,94m (Rang 4 / U18) und Collien Oliviera Stubbe lief 1:12,69 über 400m Hürden. Wiebke Oelgardt überzeugte derweil mit einer neuen Bestzeit von 12,78 sec über 100m der weiblichen U20 sowie sehr erfreulichen 5,73m im Weitsprung. Im Männerbereich gelangen Felix Wedekämper und Lasse Spohler auf der 400m Hürdenstrecke in 57,80 sec sowie 58,25 sec ebenfalls sehr positive Ergebnisse.

 
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