Rashica Matchwinner bei Last-Minute-Sieg

Sehenswertes Tor: Milot Rashica traf für den Kosovo zum zwischenzeitlichen 1:0 (Foto: nordphoto).
Profis
Montag, 10.06.2019 / 23:10 Uhr

Feiertag? Von wegen! Mit Milot Rashica und Ludwig Augustinsson waren gleich zwei Werderaner am Pfingstmontag im Einsatz. Während der Kosovo zu Gast in Bulgarien war, musste Werders Linksverteidiger mit der schwedischen Nationalmannschaft in Spanien ran. Die beiden grün-weißen Profis standen jeweils in der Startelf und spielten 90 Minuten lang durch. Dahingegen kam Milos Vejlkovic leider nicht zum Einsatz.

Milot Rashica hat einen Lauf. Nach seinem Treffer gegen Montenegro, ließ der nächste Streich nicht lange auf sich warten: Nur 14 Spielminuten dauerte es, ehe der 22-Jährige zum frühen 1:0 einnetzte. Nach einer Flanke und einem verunglückten Klärungsversuch der bulgarischen Abwehr, stand der grün-weiße Flügelflitzer genau richtig, fängt die Kugel ab und trifft per Volley ins kurze Eck. Dennoch sah es lange so aus, als würde es für die kosovarische Nationalmannschaft um Trainer Bernard Challandes nicht für drei Punkte reichen. Iwelin Popow (43.) und Kristian Dimitrov (55.) drehten die Partie zwischenzeitlich zu Gunsten der Bulgaren. Doch Vedat Muriqi (64.) und Elbasan Rashani (90+2), nach Vorlage von Rachica, belohnten die Kosovaren in einem aufopferungsvollen Spiel mit der vollen Punkteausbeute. Damit belegen Rashica und Co. in der Gruppe A hinter Tschechien und England Platz drei.

Ein bitterer Abend im ausverkauften Estadio Santiago Bernabeu erlebte derweil Ludwig Augustinsson. Lange hielt die schwedische Abwehr der spanischen Offensive stand, ehe sich die „Tre Kronor“ selbst um ihren Lohn brachten: Zwei Mal zeigte Schiedsrichter William Collum völlig richtig auf den Punkt und zwei Mal verwandelten die Gastgeber durch Kapitän Sergio Ramos und Alvaro Morata sicher. Mikel Oyarzabal setze in der 87. Minute den Schlusspunkt. Zwar ließ der grün-weiße Außenverteidiger über seine linke Seite wenig anbrennen, doch bei der letztendlich verdienten 0:3-Nierlagelage, war er machtlos. Gerade in der ersten Halbzeit wussten Augustinsson und Co. dem passsicheren Kombinationsspiel der Gastgeber nichts entgegenzusetzen. Bezeichnend für die Leistung im Angriff: Die einzige gefährliche Aktion hatte der Werderaner. In der Gruppe F rangiert die schwedische Nationalmannschaft hinter Rumänien und Tabellenführer Spanien.