Geförderte Lernprozesse

Werder vs. Wolfsburg - Das fiel auf
Jean-Manuel Mbom und der SV Werder holen gegen Wolfsburg keine Punkte.
Profis
Samstag, 28.11.2020 / 15:02 Uhr

Von Philipp Burde

Nach fünf 1:1-Unentschieden in Folge ist Werders Serie am Freitagabend in Wolfsburg gerissen (zum Spielbericht). Auf die sieben ungeschlagenen Spiele hintereinander, in denen sich der SVW vor allem durch seine defensive Stabilität auszeichnete, folgte eine Partie wie eine Achterbahnfahrt. Am Ende verliert das Team von Cheftrainer Florian Kohfeldt beim 3:5 gegen den Niedersachsen nicht nur drei Punkte, sondern auch Kevin Möhwald und Jean-Manuel Mbom für das nächste Spiel.

1. Endstation

Bitter: Der SV Werder verliert erstmals seit dem ersten Spieltag (Foto: nordphoto).

Irgendwann endet jede Serie – so auch beim SV Werder. Punktemäßig musste der SV Werder am Freitagabend zwar zum ersten Mal ohne etwas Zählbares die Heimreise antreten, durfte sich angesichts der Leistung aber auch ein gutes Stück Selbstbewusstsein mit ins Gepäck nehmen. Nach doppeltem Rückstand kamen die Grün-Weißen gleich zwei Mal zurück in die Partie und hatten vor dem endgültigen Knockout der Wolfsburger sogar noch Chancen auf einen Auswärtsdreier. So verliert das Team von der Weser erstmals seit dem ersten Spieltag – das ist aber kein Beinbruch. Was bietet sich besser an, als nächste Woche eine neue Serie zu starten?

2. Vorne hui, hinten pfui

Leonardo Bittencourt brachte es nach dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg auf den Punkt: „Wenn du drei Tore auswärts schießt, solltest du schon mehr mitnehmen als gar nichts". Nichtsdestotrotz sind es drei Treffer, die dem SV Werder für die kommenden Wochen einen Schub geben könnten. Denn erstmals in dieser Saison erzielten die Grün-Weißen bei einem Bundesligaauftritt mehr als ein Tor und zeichneten sich Offensiv durch eine hohe Effektivität in der Chancenverwertung aus.

In der Defensive hingegen erwischte das Team von Cheftrainer Florian Kohfeldt einen der schlechteren Tage. „Es war offensiv unsere beste Saisonleistung, defensiv haben wir aber die Leistungen der letzten Wochen nicht abrufen können. Trotzdem haben wir nie aufgesteckt und einen unbändigen Willen gezeigt“, erklärte Kohfeldt nach Abpfiff (zur Extrameldung).

3. Im Sinne der Entwicklung

Florian Kohfeldt nahm Manuel Myom früh vom Feld (Foto: nordphoto).

Für Jean-Manuel Mbom war der Arbeitstag in der Volkswagen Arena bereits nach 32. Minuten beendet, als ihn Kohfeldt im Zuge eines Wechsels gegen Kevin Möhwald austauschte. Dabei war Mbom aber nicht verletzt: Die Tatsache, dass der 20-Jährige bereits in der 24. Minute mit der gelben Karte verwarnt worden war, zwang den Werder-Trainer zu einer frühzeitigen Änderung.

Kohfeldt übte nach Ende der Partie Kritik, verwies dabei aber auch auf das Alter und die Entwicklung des defensiven Mittelfeldspielers: „Das sind Erfahrungswerte, die man ihm im Training schwer vermitteln kann, aber natürlich arbeiten wir daran. Er muss lernen auch Situationen mit Stellungsspiel zu lösen, bevor es zum letzten Zweikampf kommt. Das alles gehört aber zur Entwicklung dazu und wird ihn nicht umwerfen. Wenn man solche Spieler entwickeln will, muss man solche Tage mitnehmen.“

 

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