"Es hätte ein schöner Abend werden können"

Stimmen zum Pokalspiel in Leverkusen

Ein spannender Pokalabend mit einem schmerzhaften Ergebnis (Foto: nordphoto).
Profis
Mittwoch, 07.02.2018 // 00:16 Uhr

Aus Leverkusen berichten Dominik Kupilas und Niklas Behrend

Es hat nicht sollen sein! Der SV Werder legte bei Bayer Leverkusen einen wahren Pokalfight hin, ging früh mit 2:0 in Führung, erspielte sich einige weitere Chancen und bot dem Tabellenzweiten der Bundesliga die Stirn. Dennoch war das Viertelfinale für die Grün-Weißen die Endstation im diesjährigen DFB-Pokal. Denn nach Verlängerung unterlagen Kruse, Delaney und Co. mit 2:4. „Das tut richtig weh“, gestand Frank Baumann nach Abpfiff.

WERDER.DE hat nach umkämpften 120 Minuten mit überwiegend enttäuschten Grün-Weißen gesprochen und fasst die Stimmen im Folgenden zusammen.

Zum Spielverlauf:

Werder lieferte einen Pokalfight über 120 Minuten (Foto: nordphoto).

Zlatko Junuzovic: „Wir haben heute eine gute Leistung gezeigt. Das war ein echter Pokalfight, wir haben 120 Minuten alles reingeworfen. Ich bin sehr positiv gestimmt, was unsere Mannschaftsleistung angeht.“

Maximilian Eggestein: „Wir wollten Leverkusen direkt zu Beginn unter Druck setzen und das Spiel nach vorne treiben. Das ist uns sehr gut gelungen. So gehen wir mit zwei Toren in Führung. Wenn wir in dieser Phase das dritte Tor machen, ist das Spiel gelaufen. Das Kontertor vor der Pause ist extrem ärgerlich. Da läuft er von der Mittellinie alleine auf unser Tor. Beim zweiten Treffer muss man auch mal die Klasse des Gegners anerkennen. In der Verlängerung war es dann ein offenes Spiel, bei dem wir das schlechtere Ende hatten. Ich denke aber wir haben Leverkusen heute sehr viel Paroli geboten, das ist beim Tabellenzweiten auch schon eine Sache, auf die wir aufbauen können.“

Florian Kohfeldt: "Es war ein aufregendes Spiel, ein richtiger Pokalfight. Leider haben wir am Ende verloren, daher ist die Enttäuschung groß. Aber ich kann der Mannschaft nur ein großen Lob für die Herangehensweise und die Leistung aussprechend. Wir haben uns gegen den Zweiten der Bundesliga viele Chancen erspielt und hätte es beim Stand von 2:0 entscheiden können. Da sind wir beispielsweise beim Schuss von Flo Kainz am überragenden Torwart gescheitert, haben es aber auch nicht geschafft, unsere Konter besser auszuspielen. Heute ist ein Kapitel zu Ende gegangen, aber auf der Leistung können und werden wir aufbauen".

Frank Baumann: „Die Mannschaft hat einen hohen Aufwand betrieben und eine gute Leistung gezeigt. Aber wir haben es dann nicht mehr geschafft, unsere Chancen besser zu nutzen. Das Ausscheiden tut weh, das muss wehtun. Aber die Mannschaft hat schon oft gezeigt, dass sie gut mit Rückschlägen umgehen kann.“

Zum bitteren Ergebnis:

Zlatko Junuzovic: „Wir sind natürlich traurig. Wir waren heute nah dran, leider hat es nicht ganz gereicht. Es hätte ein so schöner Abend werden können.“

Maximilian Eggestein: „Das ist schon brutal enttäuschend, gerade nach der Führung. Wir wollten heute unbedingt weiterkommen und haben auch fest daran geglaubt. Das wird uns heute und morgen sicher auch noch mental beschäftigen, dann richten wir den Blick aber wieder nach vorne.“

Frank Baumann: "Das Ergebnis ist sehr bitter, denn wir hatten schon das Ziel, hier heute weiterzukommen, daher ist das Ausscheiden momentan in jedem Fall schmerzhaft."

Zur anstehenden Partie gegen Wolfsburg:

Nach dem Spiel war die Enttäuschung bei den Grün-Weißen groß (Foto: nordphoto).

Zlatko Junuzovic: „Wir müssen jetzt jeden Tag nutzen und uns optimal regenerieren. Bis Sonntag haben wir jetzt noch vier Tage Zeit, um dann wieder frisch zu sein. Dann wollen wir heute in vielen Bereichen an die heutige Leistung anknüpfen. Wenn wir das schaffen, haben wir sehr gute Chancen, Wolfsburg zu schlagen.“

Maximilian Eggestein: „ Wir wissen, in was für einer Situation wir in der Liga stecken. Wir sind mitten im Abstiegskampf. Wolfsburg ist eine ganz wichtige Partie für uns und spätestens ab Donnerstag werden wir darauf komplett den Fokus legen.“

Florian Kohfeldt: "Heute werden wir die Enttäuschung zulassen, morgen regenerieren und dann liegt der ganze Fokus auf dem Spiel gegen Wolfsburg. Wenn wir da wieder die Einstellung, die Leistung und den klaren Plan auf den Platz bringen, dann werden wir belohnt".

Zur Auswechslung von Aron Johannsson

Florian Kohfeldt: "Aron hat einen Tritt gegen die Hüfte bekommen, das Bein war taub. Deshalb musste ich ihn leider auswechseln. Es ist aber nichts, worüber wir uns große Sorgen machen müssen."

 

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